Wasseraufbereitung und Technologien
Gesundheit, Haushalt und Alltag
Ist das Salz gesundheitsschädlich? Kann es Probleme mit dem Blutdruck oder mit dem Kreislauf geben?
Wie ist die Wasserqualität nach der Wasserenthärtung?
Mensch und Wasser – Welche bedeutende Rolle spielt Wasser im Leben des Menschen?
Stimmt es, dass sich Enthärtungsanlagen positiv auf unsere Gesundheit auswirken?
Was hilft wirklich gegen lästige Kalkablagerungen?
Stimmt es, dass man mit weichem Wasser bares Geld sparen kann?
Trinkwasser & Wasserqualität
Die Wasserhärte wird in „Grad deutscher Härte“ (°dH) gemessen. Ab 14 °dH gilt Wasser als hart. Je höher der Härtegrad, desto kalkhaltiger das Wasser. Bei 14 °dH handelt es sich um etwa 250 Gramm Kalk pro Kubikmeter Trinkwasser. Das macht bei 14 °dH und dem durchschnittlichen Wasserverbrauch einer vierköpfigen Familie innerhalb von nur 1 Jahr etwa 30 Kilogramm Kalk.
Die Wasserhärte kann mit einer Wasserprüfeinrichtung für Gesamthärte bestimmt werden.
Wir empfehlen eine Resthärte von 3 - 6 °dH. Die neue Trinkwasserverordnung schreibt keinen Grenzwert vor.
Wasser ist für uns im Alltag allgegenwärtig und scheint selbstverständlich zu sein – ob beim Duschen, Kochen oder der Gartenpflege. Doch hinter dieser Routine verbirgt sich eine kostbare und begrenzte Ressource: Obwohl die Erde zu 71 % aus Wasser besteht, sind lediglich 3,5 % davon als Trinkwasser nutzbar. Um Wasser genießbar zu machen sind vielerorts aufwendige Aufbereitungsprozesse notwendig. Während wir in Europa täglich pro Kopf etwa 3.900 Liter Wasser verbrauchen – was dem Volumen von 30 Badewannen entspricht, wenn man den virtuellen Wasserverbrauch für Kleidung und Nahrung einbezieht –, haben weltweit circa 750 Millionen Menschen keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser.
Um dieser Knappheit zu begegnen, gibt es im Alltag effektive Sparmöglichkeiten: Wer lieber duscht statt badet, spart bis zu 50 % Wasser. Auch die Nutzung einer Spülmaschine ist weitaus effizienter als das Spülen per Hand, da sie 50 % weniger Wasser und ein Drittel weniger Energie verbraucht. Beim Kauf neuer Haushaltsgeräte sollte daher gezielt auf den Wasser- und Energieverbrauch geachtet werden. Schon kleine Verhaltensänderungen, wie das Waschen von Obst in einer Schale anstatt unter fließendem Wasser, helfen dabei, den persönlichen Verbrauch zu minimieren.
Da sauberes Trinkwasser in vielen Regionen keine Selbstverständlichkeit ist, kommen technologische Lösungen zum Einsatz. So stellen wir beispielsweise in Katastrophengebieten wie Haiti mobile Wasseraufbereitungsanlagen bereit, die bis zu 20.000 Menschen mit sauberem Trinkwasser versorgen. Ziel ist es, ein tieferes Verständnis für die Bedeutung dieser Ressource zu schaffen, ganz nach dem Leitsatz: „Grünbeck – wir verstehen Wasser“
Wasser spielt eine zentrale Rolle im Leben des Menschen, da der menschliche Körper zu knapp 70 Prozent aus Wasser besteht, was etwa 40 Litern Flüssigkeit entspricht. Es übernimmt im Körper lebensnotwendige Aufgaben: Wasser regelt die Herz-Kreislauf-Funktion und ist die Voraussetzung dafür, dass der Stoffwechsel optimal funktionieren kann. Besonders wichtige Organe wie Herz, Lunge und Gehirn sind auf eine ausreichende Wasserzufuhr angewiesen.
Darüber hinaus hat Wasser direkten Einfluss auf das körperliche Erscheinungsbild und die Sinnesorgane. So bestehen beispielsweise die Haaransätze zu einem Viertel aus Wasser, weshalb ausreichendes Trinken das Haarwachstum fördert. Die Augen bestehen sogar zu 99 Prozent aus Wasser.
Da der Mensch täglich etwa zwei Liter Flüssigkeit verliert, ist eine tägliche Aufnahme von zweieinhalb bis drei Litern zwingend notwendig, um den Körper vor dem Austrocknen zu bewahren. Ein bewusster Umgang mit dem eigenen Wasserhaushalt führt dazu, dass man leistungsstärker und gesünder ist und die täglichen Aufgaben besser bewältigen kann.
Wasseraufbereitung & Technologien
Bei der Wasserenthärtung wird der Kalkgehalt im Wasser reduziert. Kalk entsteht durch Calcium- und Magnesiumionen, die bei hartem Wasser in hoher Konzentration vorkommen. Eine Enthärtungsanlage wandelt diese in Natriumionen um – das Wasser wird „weich“. Weiches Wasser schont Haushaltsgeräte, Armaturen, Heizsysteme und sorgt für angenehmeres Haut- und Haargefühl.
Unsere Wasserwerke liefern einwandfreies Trinkwasser, das man ohne weitere Behandlung genießen kann. Doch nur 2 bis 5 % des im Haushalt verwendeten Wassers wird zum Trinken und Kochen genutzt. Der weitaus größere Teil des Wasserverbrauchs wird beispielsweise zum Baden und Duschen, zur Toilettenspülung oder zum Waschen verwendet.
Je kalkhaltiger das Wasser ist und je mehr es erwärmt wird, desto mehr Kalk fällt aus. Dieser kann sich in den Rohrleitungen festsetzen. Kalkablagerungen sind die Folge, was wiederum zu Energieverlusten führt. Die gesamte Hausinstallation bis hin zu den teils teuren Armaturen und Geräten in Bad und Küche sollten vor teuren Schäden geschützt werden.
Aggressive Wässer verursachen Korrosionen im Leitungssystem, die teure Folgeschäden nach sich ziehen können. Deshalb muss das Wasser - je nach seiner natürlichen Zusammensetzung und der geplanten Verwendung zur Kalkverhinderung und zum Korrosionsschutz - aufbereitet werden. Durch die Grünbeck-Dosierung lässt sich die Kalkbildung in den Rohren reduzieren. Außerdem wird eine Schutzschicht an der Rohrinnenseite gebildet, die Ihre Installation vorbeugend schützt - z. B. vor Rostbildung oder Lochfraß.
Das naturidentische Ionenaustauschverfahren ist seit Jahrzehnten bewährt. Durch EN- und DIN-Normen und Kennzeichnung mit dem „DVGW-Zertifikat“ ist gewährleistet, dass dieses Verfahren und die eingesetzten Anlagen dem Stand der Technik und den gesetzlichen Bestimmungen entsprechen. Das Herzstück einer Anlage zur Wasserenthärtung durch Ionenaustausch ist das Austauscher-Material. Es besteht aus Kunstharz.
Seine besondere Eigenschaft besteht darin, im Wasser gelöste Ionen auszutauschen. Das Austauscher-Material ist zunächst mit Natrium-Ionen besetzt. Leitet man hartes Wasser über das Harz, so werden die im Wasser enthaltenen Calcium- und Magnesium-Ionen gegen die vorhandenen Natrium-Ionen ausgetauscht. Nach einem bestimmten Wasserdurchfluss ist die Oberfläche des Austauscher-Materials mit Calcium- und Magnesium-Ionen anstatt mit Natrium-Ionen besetzt.
Es kann kein weiterer Austausch mehr stattfinden; das Austauscher-Material ist erschöpft. Um es zu regenerieren, müssen die Calcium- und Magnesium-Ionen von der Oberfläche des Harzes wieder entfernt werden. Hierzu leitet man eine Salzlösung durch den Austauscher. Jetzt tauschen die Calcium- und Magnesium-Ionen wieder ihren Platz mit den Natrium-Ionen. Das Austauscher-Material ist damit regeneriert und erneut einsatzbereit. Zur Regeneration des Ionenaustauscherharzes ist Regeneriersalz erforderlich. Durch elektrolytisch erzeugtes Chlor erfolgt während jeder Regeneration automatisch eine Desinfektion des Ionenaustauscher-Materials.
Mehr über die verschiedenen Verfahren erfahren Sie im WASSER-WISSEN Bereich
Der erste entscheidende Schritt ist die Filtration, die bereits am Hauswassereingang ansetzt. Hier kommt der Feinfilter pureliQ von Grünbeck zum Einsatz, der mit seinem speziellen Gewebe Kleinstpartikel wie Sandkörner oder Rost effektiv herausfiltert. Da diese Partikel im Durchschnitt doppelt so dick wie ein menschliches Haar sind, können sie sich leicht in Leitungen ablagern. Durch den Einsatz des pureliQ beugen Sie gezielt Ablagerungen und Korrosionsschäden vor und schützen Ihre Armaturen sowie Haushaltsgeräte vor kostspieligen Funktionsstörungen.
Im zweiten Schritt sorgt die Enthärtung für spürbar weniger Kalk im Wasser. Die intelligenten softliQ-Anlagen von Grünbeck nutzen hierfür das bewährte Ionenaustauschverfahren. Dabei werden härtebildende Stoffe wie Calcium und Magnesium durch Natrium ersetzt, wodurch die Wasserhärte reduziert wird. Das Besondere an der softliQ ist ihre Intelligenz: Sie stellt immer genau so viel weiches, enthärtetes Wasser zur Verfügung, wie Sie aktuell benötigen.
Für Ihre Sicherheit und eine exzellente Wasserqualität sollten Sie beim Kauf auf eine gültige DIN-DVGW-Zertifizierung achten, die garantiert, dass alle erforderlichen Normen erfüllt werden.
Produkte & Systeme von Grünbeck
Die Grünbeck AG ist Marktführer für Enthärtungstechnik und steht für Zuverlässigkeit und Effektivität. Vorteile unserer innovativen softliQ-Enthärtungsanlagen:
Bereits 1 mm Kalkbelag entspricht ca. 10 % mehr Energieaufwand!
(Diese Angaben gelten für einen durchschnittlichen 3-Personen-Haushalt und einen Härtegrad von ca. 20 °dH.)
Gesundheit, Haushalt & Alltag
Die Enthärtungsanlagen erfüllen die strengen Vorgaben der Trinkwasserverordnung. Durch das zugeführte Natrium bestehen laut WHO keinerlei Gesundheitsgefahren. Die Enthärtungsanlage führt kein Natriumchlorid hinzu.
Die Empfehlung von Grünbeck ist, das Wasser aus hygienischen Gründen nicht abzustellen und die Enthärtungsanlage nicht außer Betrieb zu nehmen. Eine Außerbetriebnahme der Anlage stellt eine Betriebsunterbrechung dar, die vom bestimmungsgemäßen Betrieb abweicht. Eine Betriebsunterbrechung von Enthärtungsanlagen sollte aus Sicht der a.a.R.d.T. (Allgemein anerkannte Regeln der Technik) vermieden werden.
Wasser spielt eine zentrale Rolle im Leben des Menschen, da der menschliche Körper zu knapp 70 Prozent aus Wasser besteht, was etwa 40 Litern Flüssigkeit entspricht. Es übernimmt im Körper lebensnotwendige Aufgaben: Wasser regelt die Herz-Kreislauf-Funktion und ist die Voraussetzung dafür, dass der Stoffwechsel optimal funktionieren kann. Besonders wichtige Organe wie Herz, Lunge und Gehirn sind auf eine ausreichende Wasserzufuhr angewiesen.
Darüber hinaus hat Wasser direkten Einfluss auf das körperliche Erscheinungsbild und die Sinnesorgane. So bestehen beispielsweise die Haaransätze zu einem Viertel aus Wasser, weshalb ausreichendes Trinken das Haarwachstum fördert. Die Augen bestehen sogar zu 99 Prozent aus Wasser.
Da der Mensch täglich etwa zwei Liter Flüssigkeit verliert, ist eine tägliche Aufnahme von zweieinhalb bis drei Litern zwingend notwendig, um den Körper vor dem Austrocknen zu bewahren. Ein bewusster Umgang mit dem eigenen Wasserhaushalt führt dazu, dass man leistungsstärker und gesünder ist und die täglichen Aufgaben besser bewältigen kann.
Die Antwort auf die Frage, wie sich Enthärtungsanlagen auf unsere Gesundheit auswirken, liegt vor allem in der spürbaren Pflege von Haut und Haar. Während hartes, kalkhaltiges Wasser oft für trockene, spannende Haut und sprödes Haar nach dem Baden oder Duschen sorgt, bietet weiches Wasser ein deutlich angenehmeres Körpergefühl.
Für dieses Ergebnis setzen die intelligenten softliQ-Enthärtungsanlagen von Grünbeck auf das Ionenaustauschverfahren, bei dem die Härtebildner Calcium und Magnesium gezielt gegen Natrium getauscht werden,. Ein wichtiger gesundheitlicher Aspekt dabei ist, dass die Versorgung mit essenziellen Mineralstoffen durch diesen Prozess nicht gefährdet wird, da wir Calcium, Magnesium und Natrium hauptsächlich über die Nahrung aufnehmen. Um den Natriumbedarf allein über enthärtetes Wasser zu decken, müsste man beispielsweise täglich etwa zehn Liter trinken – eine Menge, die nährstofftechnisch bereits durch zwei Salami-Vollkornbrötchen ersetzt wird,.
In Kombination mit dem Feinfilter pureliQ, der Schmutzpartikel bereits am Hauswassereingang zuverlässig entfernt, erreichen Sie eine optimale Wasserhärte zwischen 3 und 6 °dH. So schützen Sie nicht nur Ihre Haustechnik vor Ablagerungen, sondern fördern auch Ihr persönliches Wohlbefinden durch eine exzellente Wasserqualität.
Herkömmliche Hausmittel wie Essig oder Chemie bekämpfen Kalk nur oberflächlich, können Materialien angreifen und erreichen tiefsitzende Ablagerungen in Rohren und Armaturen gar nicht erst. Die Folge sind sinkender Leitungsdruck und verstopfte Leitungen.
Die echte Lösung: Prävention durch Wasseraufbereitung.
Ihr Vorteil: Kein lästiges Scheuern mehr, voller Leitungsdruck und langfristiger Werterhalt Ihrer Geräte.
Mit einer Wasserenthärtungsanlage lässt sich auf einfache Weise bares Geld sparen, indem die Wasserhärte auf einen idealen Bereich von drei bis sechs Grad deutscher Härte reduziert wird. Dies schützt nicht nur empfindliche Systeme, sondern verringert auch Kalkablagerungen in Rohren, auf Fliesen und an Armaturen.
Die finanziellen Vorteile für den Haushalt sind vielfältig:
Insgesamt ermöglicht die Wasserenthärtung – je nach Haushaltsgröße – eine Ersparnis von bis zu 400 Euro pro Jahr. Neben dem finanziellen Aspekt steigt die Lebensqualität, da der verringerte Putzaufwand mehr Zeit für Familie und Freunde schafft.
Häufige Mythen & Irrtümer
Nein. Magnesium und Calcium sind zwar sehr wichtig für unseren Organismus, für eine ausreichende Versorgung mit diesen Stoffen spielt das Trinkwasser aber nur eine kleine Rolle. Eine sehr viel größere spielt die Nahrung. Ihren Tagesbedarf an Calcium können Sie beispielsweise mit nur einem Becher Joghurt decken. Zum Vergleich: 20 Liter Wasser enthalten dieselbe Menge Calcium.
Die Enthärtungsanlagen erfüllen die strengen Vorgaben der Trinkwasserverordnung. Durch das zugeführte Natrium bestehen laut WHO keinerlei Gesundheitsgefahren. Die Enthärtungsanlage führt kein Natriumchlorid hinzu.
Mit einer Wasserenthärtungsanlage lässt sich auf einfache Weise bares Geld sparen, indem die Wasserhärte auf einen idealen Bereich von drei bis sechs Grad deutscher Härte reduziert wird. Dies schützt nicht nur empfindliche Systeme, sondern verringert auch Kalkablagerungen in Rohren, auf Fliesen und an Armaturen.
Die finanziellen Vorteile für den Haushalt sind vielfältig:
Insgesamt ermöglicht die Wasserenthärtung – je nach Haushaltsgröße – eine Ersparnis von bis zu 400 Euro pro Jahr. Neben dem finanziellen Aspekt steigt die Lebensqualität, da der verringerte Putzaufwand mehr Zeit für Familie und Freunde schafft.
Tutorials
Grünbeck App myProduct Cloudanbindung
Tutorial Inbetriebnahme der Enthärtungsanlagen softliQ:SD/MD
Tutorial Cloudanbindung der Enthärtungsanlagen softliQ:SD/MD
Tutorial URL Zertifikat Cloudverbindung Enthärtungsanlagen softliQ:SD/MD